Prägefolien

  • Hallo zusammen ,

    Ich beschäftige mich zur Zeit mit dem Prägen von Mustern und Linien .

    Deshalb habe ich mir auch ein paar schöne Fileten besorgt .

    Die Sache mit dem Russ Druck ist mit klar und kein Problen .

    Jetzt habe ich diese Prägefolien gesehen und mir eine in Gold gekauft .

    Sehr schöne Ergebnise

    Leider ist mir unklar ob es sich bei denen um echtes Gold , Kupfer oder Silber handelt oder nicht .

    Ich könnte mir vorstellen , dass es sich um eine Trägerfolie handelt auf der das Gold usw. aufgeragen ist .

    Nun bin ich mir aber nicht sicher ob meine Vermutung richtig oder Falsch ist .

    Kann mir da jemand weiterhelfen ?

  • Prägefolie ist eine sehr dünne Plastikfolie die auf einer Seite mit Metall bedampft ist. Dann ist noch eine Schicht Wärmekleber drauf. Zum Verzieren braucht man dann was heißes. Metallbuchstaben für die Schrift und Fileten für Linien oder Musterstempel.

    Das wird dann wenn man viel Geld dafür ausgeben mag elektrisch geheizt oder man legt es auf eine Heizplatte und drückt das Werkzeug auf die Folie, die auf der Decke liegt. Der Kleber schmilzt und verbindet sich mit dem Einband, dann kann man die Folie abziehen.

    Ich mach das mit eine Art Lötkolben, das wird aber nicht so ganz sauber aber mir reicht das meistens. Ist halt einfach billiger.

  • Ich bevorzuge ein Prägegerät wie PraGnant von Schmedt mit einen Schriftkasten. Ich bin zu zitterich um irgendetwas frei Hand machen zu können.

    Mein Weg ist allerdings sehr teuer. Man braucht das Prägegerät, den Schriftkasten, Schriften und eventuell Zierlinien.

    Auf dem Foto ist gebrauchte Prägefolie zu sehen. Unten links ist echte Goldfolie und oben rechts goldenes Metall. Die Qualität der Prägung liegt auch am Untergrund und der verwendeten Hitze. Unten lnks ist alles optimal.


    Klaus

  • Danke euch.


    Theo, ich habe noch gar nichts in der Richtung. Deshalb ist ja alles für mich noch interessant, was mit dem Prägen zu tun hat.

    PräGnant wär schon ein Traum, für mich aber leider nicht realisierbar - zumindest in der nächsten Zeit. Wir sind am renovieren. Das freie von Hand übe ich immer mal wieder, so wie es meine Zeit zulässt mit Enkelkind. Er ist mit fast zwei Jahren schon ein echter kleiner Wirbelwind, der schon recht flott auf seinen kleinen Beinchen durch die Wohnung flitzt. :)

  • Ja, das kann ich bestätigen. Sowohl das mit den wuseligen kleinen Beinchen die auch einen Opa auf Trab halten als auch das mit dem Schriftkasten, egal von welcher Firma. Dazu verdiene ich zu wenig Geld um das mal nebenbei anzuschaffen. Das kann man machen wenn man das beruflich braucht.

    Leider gibt es den Lötkolben den ich hab bei Brennpeter nicht mehr zu kaufen, das Ding hält zum Glück seit 40 Jahren durch, wenn das mal nicht mehr tut, habe ich auch ein Problem. Der Prägestift mit Batterie war von Etsy und hat wie gesagt nicht viel getaugt, aber war relativ billig.

    Was ich auch gerne mache, ist blind prägen und dann mit Blattgold auffüllen.

  • Enkelkinder sind echt was feines. Da verzichtet man doch gerne mal auf irgendwas.:)


    Ich werde mal versuchen, ob sich auch ein Styroporschneider eignet. Meiner hatte drei verschiedene Aufsätze. Leider ist mir der eine vor kurzem gebrochen und jetzt habe ich noch eine kurze Spitze. Mal schauen, ob´s klappt.

  • Ja .... Dieser Artikel war hilfreich für mich. Ich habe bei Ebay einiges an Schriften gefunden und auch schon die ersten Kontakte geknüpft.

    Man müsste wissen wo die einzelnen Forumsmitglieder wohnen. Wenn jemand bei mir in der Gegend lebt, könnte er ja prägen. Aber Datenschutz, etc. ist auch wichtig.


    Wir werden sehen.

    Klaus

  • Hallo Theo!

    Das sieht wirklich super aus. Mein Hochachtung!

    Ich bin viel zu zitterig um so etwas zu machen. Ich brauche Hilfsmittel. Ohne Geräte oder Maschinen treffe ich nicht einmal das Buch.

    Ja, die Schriften sind nicht umsonst. Donnerstag und Samstag fahre ich Schriften kaufen. Einige sind per Post auf dem Weg. Ich werde berichten sobald es sich lohnt.


    Klaus

  • Kurzer Zwischenbericht!


    Ich habe ja zu Beginn des Jahres ein Prägegerät aus Hamburg gekauft. Und jetzt noch einige Schriften besorgt. Im Moment baue ich mir Schubladen für einen Schriftenschrank. Ich hoffe in der nächsten Woche fertig zu sein. Dann sind etwa 30 Schriften mit extrem unterschiedlichen Umfang verfügbar. Bis dahin darf ich noch viel sortieren.

  • Poah, Klaus!!

    kauft sich Schriften ohne Ende und einen Prägnant!!..... und ich überlege schon seit langem, ob es sich - in meinem Alter - noch lohnt mir ein Lumbeck-Gerät zuzulegen.

    Nachdem ich,wegen der Pflegebelastungen aufgehört habe zu restaurieren (da fehlen mir jetzt die Nerven dafür), schneit es etliche Bindeaufträge herein. Bis jetzt behelfe ich mir mit einer provisorischen Notlösung, aber auf Dauer ist das nix.


    bewundernden Gruß

    Papierfrau