Buchbinder gesucht

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  • Ich muss Neuland betreten und mir ein wenig Unterstützung suchen, weil alleine Grafik, Druckvorstufe, Druck und Weiterverarbeitung nicht funktioniert. Als gelernter Mediengestalter und nahezu selbstläuferischen Digitaldruckmaschinen habe ich mein Sorgenkind schnell ausfindig machen können, welches mir die meiste Zeit und Nerven raubt. Das hat sich hier so eingeschlichen, dass ich mehr und mehr von meinem Vater übernommen habe aber es auch nur bei ihm (gelernter Siebdrucker und danach Buchdrucker) abgeschaut und über die Jahre „optimiert“ habe. Ich versuche hier mal mein Glück.


    Gesucht wird ein Buchbinder/eine Buchbinderin in Verl (33415, im Kreis Gütersloh) in einer kleinen Offset- und Digitaldruckerei. Vermutlich sollte erstmal auf 520€-Basis reichen, da ich es jetzt irgendwie am Tag neben gestalten und drucken mache.


    Ich denke es wäre ein Idealer Platz für jemanden, der/die vielleicht schon in Rente ist, da der Maschinenpark recht umfangreich ist aber aus eher „kleinen/alten“ Maschinen besteht. Auch kommt es nur selten vor, dass große Formate geschnitten werden. Das meiste ist Digitaldruckformat?- also kein schweres schleppen. Jemand der einfach gut mit Papier umgehen kann statt große Maschinen und Materialstapel bedienen wäre wohl optimal für die Stelle. Jede Maschine hat so seine Eigenheiten, die dazu oft auch nicht viele Optionen bieten und dann manchmal - auch mal kreative - handwerkliche Ideen gebraucht werden um zu einem ordentlichen Ergebnis zu kommen.


    Was sind das für eigenwillige Maschinen an denen ich mir oft einem Ausbeiße und einen einen Fachmann oder eine Fachfrau suche?

    Z.B.:

    - Mohr 80ECO Schneidemaschine

    - Morgana Docufold Falzmaschine

    - Cyclos Airspeed400 (Nuten, Perforieren, Kalenderstanzung, schlitzen)

    - Digibind Klebebinder

    - Duplo Zusammentragturm und Broschürenfertigung

    - GWHIZ (Nummerieren, perforieren, Nuten, schlitzen)

    - Heidelberg Tiegel

    - diverser recht simple 0815-Maschinen zum Bohren, Klammern, Ösen, Leimen, kaschieren usw.


    Es muss auch nicht alles bedient werden. Ich brauche dich, damit du mir etwas Arbeit abnimmst. Ob das nun das schneiden von 5.000 Briefbogen und anderem gesammelten Wägelchen aus dem Offsetdruck (PM52-2) ist oder das fertigen von Schnelltrennsatzblöcken (zusammentragen, satzleim, nummerieren/perforieren, leimem, klammern und fälzln oder klebebinden - natürlich nicht am Stück und/oder zeitgleich) da fällt jeden Tag in den Druckmaschinen was an, wo mir am Tagesende eine gute Stunde zum verarbeiten fehlt und oft Wochen lang liegen bleibt.


    Ich wäre da auch recht flexibel, wie du dir das ausgestalten wollen würdest, ob nun täglich nach der regulären Arbeit auf dem Arbeitsweg für ein oder zwei Stunde(n) oder ob ich alles liegen lasse, was ich nicht schaffe und/oder in dein Bereich fällt und du gerne übernehmen willst. Auch ordentlich verpacken und ausliefern/warenausgabe wäre eine Option.


    Wie gesagt, ich schaffe es nicht mehr alleine und im Tagesgeschäft mit Telefon und Tür hapert es schon oft daran morgens eine Maschine anzumachen und bis Abends nur eingerichtet ohne etwas nennenswertes in der Auslage bekommen zu haben. Am nächsten Tag oft dann das gleiche Spielchen. Also, falls du dich angesprochen fühlst, Fragen hast oder jemanden kennst, der vielleicht noch ein wenig dazuverdienen möchte bin ich offen für alles.


    Kurz noch zu mir: ich bin 35 und an sich ein recht lockerer Typ würde ich behaupten und glaube auch ein „Chef“ der keinen Chef raushängen lässt - wäre mein erstes mal ^^Was ich erwarte ist saubere Arbeit. Zumindest so sauber, wie ich es sonst mit den Maschinen hinbekomme bzw. Wo ich weiss, wenn ich es als Laie so hinbekommen kann, sollte das auch ein gelernter. Aber da findet man sich denke ich, welche Maschinen dir als Profi die Nerven rauben und du mir den Sonderfall überlassen willst. In der Regel muss auch keine Qualität durch Eile weichen, wenn ein gutes Ergebnis seine Einstellungen braucht dann ist das oft eben so. Was ich nicht will, ist etwas durchlaufen zu lassen was am Ende krumm und schief ist, obwohl es ohne größeren Aufwand auch besser gehen würde, das war auch der Grund warum ich irgendwann soviel von meinem Vater übernommen hatte, weil da irgendwann so eine „Egal“-Mentalität bei rumkam und der Kunde ja froh sein konnte sich seiner anzunehmen (so glaubte man). Erster Stapel falsch geschnitten und alle anderen dann eben auch, weil Programm um 2mm korrigieren zu aufwändig wäre oder auch an der falschen Seite eingelegte und geschnittene Briefbogen dann irgendwo in die Auflage gemischt werden, damit es keiner sieht. Da reagiere ich dann (hoffentlich gerechtfertigt) etwas allergisch. Fehler passieren überall, sind manchmal auch ärgerlich - besonders, wenn mal ein 6-farbiger Auftrag mit 3 Druckdurchgängen verschnitten wird und 500 Bogen nachgedruckt werden müssen aber das passiert den besten auch. Man muss nur Fehler erkennen und reagieren statt es zu vertuschen oder es irgendwie schönreden, dann werd ich auch nicht zur Wildsau :thumbsup: