Der ultimative was lest Ihr gerade Thread

  • Es geht natürlich nicht um die Anarchie, die unser Kopfkino bereitstellt. Es geht um Konsumverzicht, um die Suche nach den Wurzeln um das wirklich Wichtige. Als Beispiel möchte ich gerne einen Satz aus dem Buch zitieren:


    "Eine Liste der notwendigen Werkzeuge ist wie eine Liste der Dinge die man tun muss um ins Paradies zu kommen."


    Kommt uns das bekannt vor?

    Buntpapier

  • Schon vor etwa einem Monat hatte ich das nächste Buch besorgt. Jetzt geht es los.

    "Die Enzyklopädie der Faulheit" von Wolfgang Schneider.

    Ob dieses Buch für am Ende wirklich gut ist, weiß ich noch nicht. Ich bin durch die Erziehung wohl zum Workaholic geworden. Und genau das ist meine Hoffnung. Man hat so viele Weltbilder im Kopf, die eigentlich antrainiert und nicht wirklich hinterfragt sind.

    Vielleicht kann ich ja neben der grundsätzlichen gesellschaftlichen Ablehnung von Faulheit etwas Interessantes am Müßiggang finden und so zumindest mein Weltbild etwas korrigieren. Zumindest ist es ausnahmsweise kein Fachbuch - Lach!

    Buntpapier

  • das hört sich spannend an!

    Faulheit ist im richtigen Maß sehr wichtig. Wenn du fertig damit bist, würde mich dein Eindruck davon interessieren.


    Den Thread hatte ich ganz vergessen. Mittlerweile hab ich den 3. Band von Giers Silber verputzt, das Flüstern der Bäume von Michael Christie (war eine traurige Geschichte) und Vicious von V.E. Schwab (eine etwas gruselige aber raffiniert durchdachte) und ein “Lustiges Taschenbuch“. Es ist schön, wenn man bei Donald einfach wieder nur an Duck denken kann.

    Zur Zeit bin ich bei Der Meister von London. Das ist ein Band aus einer Serie über einen Wahrsager in, schwer zu erraten, London.

  • czil

    „Die Enzyklopädie der Faulheit“ ist erledigt.

    Ja, das Buch ist sehr interessant. Es ist eine Sammlung von kurzen Geschichten, Essays, Gedichten und Sprüchen zu Arbeit und Müßiggang. Das Buch offenbart die menschliche und erschreckend dumme Sicht auf Arbeit und Faulheit. Es räumt mit Vorurteilen zu den angeblich „Faulen“ in der Wirtschaft, der menschenverachtenden Sicht auf die dritte Welt und sogar in der Tierwelt auf. Das Wechselspiel aus Angst und Sucht (durch Werbung) mit dem wir kleinen Leute immer schön an der kurzen Leine gehalten werden wird gut dargestellt. Grundsätzlich kann man viel lernen.

    Eine Sache hat mich allerdings überrascht. Auf den fast 200 Seiten gibt es ausnahmslos nur maskulines. Die Sicht der Frau, die Sicht auf die Frau oder die Frau überhaupt fehlen komplett.


    Nun sehe ich die Faulheit etwas anders. Ob ich mich ändere – warten wir’s ab. Ich werde sicherlich nicht fauler. Das macht schon das Alter. Aber ich werde anders über Faulheit denken und reden.


    Papierfrau

    Ja, es gibt viele Begriffe für die richtige oder die angebliche Faulheit. Früher war es der Müßiggang. Heute wird es dann wohl chillen sein. Oder wie wäre es mit:

    Arbeit ist nur die Brücke zwischen zwei Faulheiten.

    oder

    Ein breiter Rand von Muße ist im Leben eines Menschen ebenso schön wie in einem Buch.


    Das nächste Buch ist malwieder ein Fachbuch. „Das Holz und seine Verbindungen“ über traditionelle Bautechniken in Europa, Japan und China.



    Buntpapier

  • oha, sieht wohl so aus, als wären nur wir Männer faul.8o

    Mal sehen, ob ich das mal in einer Bücherei entdecke. Danke für die Rezi.


    Selber habe ich ein Buch von Roth gelesen, war seltsam anstrengend. ( das falsche Gewicht).

    Jetzt bin ich wieder im Phantastischen.

    Die unglaubliche Flucht des Uriah Heep.

    Mal sehen wie das ist.


    Ein Buch über Holz ist immer gut!