Beiträge von Graupappe-l-n

    Hallo Falzbein,


    wie groß soll dein Innenradius denn "werden"?


    Klaus hat dir ja schon Papierbohrer empfohlen, die gibt es auch von anderen Herstellern und weiteren Lochdurchmessern.


    Du kannst auch mit normalen Holzbohrern Löcher in Pappe "zaubern".

    Dafür solltest du allerdings etwas drunter legen in das der Bohrer eindringen darf, wie ein Stück Holz oder Pappreste.


    Desweiteren funktionieren auch Lochzangen.


    Oder bei größeren Durchmessern ein Cutter/ Messer.

    Damit schneidest du dein markiertes "Loch" etwas kleiner aus und arbeitest dich mit Schmirgelpapier zum eigentlichen Durchmesser vor. ;)

    Fürs Löcher-Schmirgeln suchst du dir einfach irgendeinen runden Alltagsgegenstand.

    Bei mir muss meist etwas aus der Küche dafür herhalten. *flöt*

    Hallo Toni,


    ich habe 3mm Finnpappe schon geritzt und weiter verarbeitet.

    Sie allerdings nicht auf 90°, sondern nur auf 165°(12-Eck) "geknickt".

    Ich vermute auch, das du mit geritzter Finnpappe kein wirklich zufriedenstellendes Schachtel-Ergebnis erzielen wirst.

    Prinzipiell ist fast alles machbar. Buntpapier hat dir ja schon ein paar Varianten genannt.

    Die Frage ist dann, wie viel Aufwand du dafür/ damit betreiben willst.


    Für den Anfang würde ich es beim "nackten" Holzrahmen belassen.

    Im Zweifelsfall könntest du ihn ja auch mit Lasur/ Lack/ Farbe vorm Einbau gestalten.

    Den Boden und die Seitenwände der Schachtel (bis an den Rahmen heran) beziehen und gut ist es.


    Ich habe zwar auch schon diverse Holzleisten bezogen, aber je nach Anwendungsbereich nutzen die sich mit der Zeit auch ab.


    Viel Erfolg beim Werkeln!

    Wow, Klaus als Einsteigerkurs super!


    Hallo Toni,


    mit dem Buch von Franz Zeier bekommst du auf jeden Fall Basiswissen.

    Nachdem dir bereits 2 gelernte Buchbinder Tipps gegeben haben,

    kommt nun noch etwas "Senf" von nem Autodidakten.


    Beim Zusammensetzen von Schachteln/ Kasten hat man als Einsteiger meist zu wenig Hände um ein rechtwinkliges Ergebnis zu erzielen.

    Ich behelfe mir dabei gerne mit LEGO- oder Duplosteinen. (Es tun natürlich auch andere Klötzchen.)

    Die ich je nach Größe des Projektes zu rechten Winkeln baue und sowohl innen als auch außen an/ in der Schachtel nutzen kann.


    Wenn du eine ausführlich bebilderte Schritt für Schritt-Anleitung für deine Buchkassette suchst,

    empfehle ich dir Band 6 "Mappen, Alben, Buchkassetten" von Hedwig Müller.

    Ist allerdings ein Eigenverlag aus Deutschland.

    Ähm *rot werd*, ich BuBi-Dummi musste mir erstmal Basiswissen zu Kapitalband stechen verschaffen.

    Das sieht/ sah machbar aus.

    Die 2. verjüngte "Etage" verwebst du dann mit der 1.?

    Also das Garn kreuzweise zwischen die Schnüre führen?


    Das scheint eine wackelige Angelegenheit zu sein/ zu werden.

    Ich wünsche dir starke Nerven und Durchhaltevermögen!


    Da bleib ich ja lieber *flöt* beim gezielt Löcher in den Stoff schneiden, Fäden ziehen und Löcher wieder (auf)füllen,

    nennt sich auch Hardanger oder Schwälmer Stickerei - je nachdem wie man es ausführt.

    Sorry, ist gerade off topic.

    Danke euch beiden.


    czil - Nein, es wird nicht einseitig bezogen.

    Bei mir bekommt alles (früher oder später *hüstel*) Gegenzug.

    Du brauchst jetzt nicht das "BuBi-Regelwerk" zitieren, ich kenne es. ;)


    Buntpapier - Stoffe haben eine "Laufrichtung" oder wie auch immer der Fachbegriff dafür lauten mag.

    Frag mich jetzt aber bitte nicht, wie man die "Laufrichtung" bei Stoffen, abgesehen von der Webkante, erkennen kann.

    Damit habe ich mich schon ewig nicht mehr befasst.


    Ja mag sein, das ich da irgendetwas falsch "abgespeichert" habe.:/


    Na dann kann ich mich ja demnächst unbeschwert in das "Abenteuer" Rohleinen stürzen.

    Irgendwo habe ich mal aufgeschnappt, dass sich Rohleinen zusammenzieht.:/

    In welchem Zusammenhang das war, kann ich nicht mehr sagen.


    Nun habe ich vor im nächsten Projekt (Schachtelbau) Buchbinder-Rohleinen zu verarbeiten.

    Was sollte ich beim Beziehen berücksichtigen? Um keine "Schrumpf-Plastiken" aus Pappe zu fabrizieren.


    Reicht es schon, das Gewebe einzustreichen und erst dann aufs richtige Maß zu bringen?

    Oder sollte ich besser mit Vergleichsstücken den "Schrumpffaktor" berechnen, gleichgroß - mal "nass" - mal trocken?

    Oder bin ich gerade komplett auf dem Holzweg???


    Hüüülfe!!!=O


    Ich nehme auch Erfahrungen zu Buchdecken & Co.



    Vielen Dank schon mal für eure Antworten!

    Ich habe es zugegeben noch nicht großflächig auf Papier benutzt.

    Aber bisher bin ich Kleberückstände von Tesa, Etiketten und Co mit dem Scotch Easy Clean Pen los geworden.

    Ist allerdings auch alles andere als umweltfreundlich.

    Sorry, ich habe euch nicht vergessen.

    Leider hatte das reale Leben in den letzten Tagen ganz andere Pläne.


    Zu Theos/czils Frage: "Womit ich hantiere?":saint:


    Mit Nadel, Faden, Leinen und einem vorgefertigten Rohling, sowie einigen anderen Verdächtigen habe ich rumhantiert.


    Erstmal ein gestelltes Bild zur optischen Ähnlichkeit mit Theos/czils Beschneidehobel. ;)




    Vielleicht kann man/ frau den Verwendungszweck schon erahnen.


    Genau, es ist ein Nadelkissen.


    Hier noch eine kleine Collage vom Endergebnis (links) und seinen Bestandteilen (rechts).

    Der "Kissenbezug" ist aus Leinen mit verschiedenen Ajour-Mustern bestickt.

    Der Holzrohling war vorgefertigt und ist vermutlich aus Eichenholz.



    Wo auch gewisse Parallelen *flöt* zum Beschneidehobel erkennbar sind.

    Einziger Unterschied, meine "Waffen", sprich Nadeln, finden oben Platz. :)


    Dieses Projekt hat zwar nicht direkt mit Buchbinden zu tun.

    War aber eine Sprosse zu BuBi-Projekten, die in Planung sind.

    Danke, für deine ausführliche Zweckentfremdung.;)


    Das kommt derzeit zwar nicht für mich in die engere Wahl, aber grinsen musste ich doch.

    Weil deine Hobel-Selbstbau-Werkelei stellenweise optische Ähnlichkeit mit meinem neuen Projekt hat.

    Allerdings stehen bei mir andere "Waffen" im Fokus.

    Leider ist noch nichts vorzeigbar.

    ^^ Ja, das Anbringen der Buchecken kann sich spaßig gestalten.

    Als Ersatz kannst aber auch ne Kombizange oder einen Schraubstock verwenden, die Schenkel damit einzeln (sanft) zusammen drücken.

    Allerdings solltest du die Ecken dann vor Kratzern schützen. bspw. mit Streifen dünner Pappe.

    Papierfrau , du hast einen schönen, eigentlich privaten ;), Blog.

    Ich hab gestern mal quergelesen.

    Vor meinem geistigen Auge sehe ich, das gefühlt halbe Forum, nun die eigenen Werkzeuge und Hilfsmittel um deine Inspirationen erweitern.

    So flink kommt frau zu Followern. Glückwunsch!:thumbsup:

    Theo/czil - frei nach Loriot wird es im "Dutzend" billiger. *kicher*

    In diesem Fall die 5kg Packung, da kämst du auf einen 400g Preis von 1,8792€, sprich 1, 88€.

    Wie lange du damit wie viele Bücher fertigen kannst, musst du selbst hochrechnen.

    Deinen Weizenstärkeverbrauch (ohne Süßspeisenzubereitung) kenne ich nicht. *duck und wech*

    Solche Vorgaben kann ich nur schwer unkommentiert vorüber ziehen lassen.


    Schwabe12345 , sorry fürs Zutexten deines Themas.

    Den Einschlag auf 15 mm zurück schneiden.

    Ich würde an den Sorgenstellen sogar weniger wählen, da du dann auch weniger Gegnuppel verkleben musst.


    Zu Theos/ czil Frage: Wo und wie weit willst du schneiden?


    Maximal bis Pappdicke an den Rand heran, eher geringfügig weniger und nur im Bereich der Rundungen.


    Hier mal ein Beispiel für zu tief eingeschnitten.

    So sieht es selbst von außen angeknabbert aus. *flöt*



    Tja, Buchdecken mit Rundungen habe ich leider nicht,

    deshalb musste eine Schachtel als Beispiel herhalten.

    Um die Decke zu retten, bleibt dir jetzt auch Nichts anderes übrig, als den "Überschuss" einzuschneiden und auf der Rückseite überlappend zu verkleben.


    Mal ne dumme Frage unter Laien:

    Hast du das Papier oder die Pappe mit Leim bestrichen?

    Die Pappe nimmt nämlich die Feuchtigkeit des Leims anders auf und dehnt sich anders, als feuchtes (Bunt)Papier.


    Leider kann ich dir nicht wirklich weiter helfen.


    Das sind so Dinge, die ich live und in Farbe erleben muss, um sie zu verstehen

    bzw. mögliche Fehler zu erkennen.

    Eventuell solltest du die Rezeptseiten einlaminieren oder in Folien packen.

    Ist zwar nicht dringend umweltfreundlich, aber abwischbar. *zwinker*


    Ich wollte es nur anmerken, da du es ggf. bei der Größe des Ordners/ der Mechanik berücksichtigen musst.


    Jetzt zanke ich mich aber mit meiner Nähmaschine weiter.

    Wie ich es hasse, die Ränder von Hardanger-Werken damit zu sichern.

    Dieses ständig um die kurzen Ecken Gefutzel nervt.