Sparen, sparen, sparen

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  • Jeder von euch kennt die aktuelle Entwicklung. Alles wird teurer. Das bemerkt man im Supermarkt, an der Tankstelle und natürlich auch auf den aktuellen Rechnungen des Strom- und/oder Gasanbieters. Klar ist, dass gerade in industriellen Betrieben aus dem Druckgewerbe die Preise für die Energieversorgung (auch schon vorher) extrem hoch sind. Gerade die Versorgung der Maschinen mit der benötigten Druckluft oder die Absauganlagen sind enorme Energiefresser, aber unabdingbar.


    Wie geht eure Firma mit der gestiegenen Preise um? Werden beispielsweise teurer Neonröhren gegen energiesparende LEDs ausgetauscht? Wird die Heizung runtergeregelt?


    Was tut ihr im privaten Bereich, um die Kosten möglichst niedrig zu halten? Hat der eine oder andere von euch Solarpanels auf dem Dach? Fahrt ihr nur noch mit dem Rad zu Arbeit?

  • Tolles Thema - schön, dass Du es ansprichst!

    Meine Familie und ich haben bereits vor einigen Jahren - ohne Krise - begonnen, unser Leben aus Energiesicht und Nachhaltigkeit zu hinterfragen und entsprechend umzugestalten. Begonnen haben wir mit dem eigenen Anbau von Obst und Gemüse sowie der Nutzung von Regenwasser. Dann kamen irgendwann Hühner, die uns regelmäßig mit Eier versorgen (Schlachten machen wir noch nicht, da meine Mädels da noch nicht einverstanden sind). Unser Wohnhaus ist ohnehin gut isoliert und in Schuss - trotzdem habe ich die Anfangsphase von CoVid genutzt und das Dach mit Photovoltaik zugepflastert. Wir backen jegliche Back- und Brotwaren selbst (was ja nun abgesehen vom Mehl nichts mehr kostet) und eingemachtes Gemüse und Obst haben wir durch den Sommer ja ohnehin. Fleisch holen wir beim Jäger oder bei meinem Bekannten, der Weideschlachtung betreibt.

    Wir besitzen noch Wald und heizen ein Geschoss komplett mit Holz. Unser Gasverbrauch ist entsprechend gering.

    Nachstes Jahr kommt noch Solarthermie dazu.

    Hinsichtlich Mobilität nehmen wir viel das Fahrrad und ich von Mai bis Oktober mein kleines Motorrad, das nahezu keinen Sprit braucht (und auch noch mehr Spaß macht). Sobald das 49 Euro Ticket kommt, will ich den Weg zur Arbeit mit ÖPNV machen.


    Hinsichtlich Arbeitgeber habe ich das Glück, dass sich meine Hochschule in modernen Gebäuden befindet, die energetisch auf dem neuesten Stand sind.


    Ich kann nur jedem empfehlen, die Themen zu hinterfragen und - soweit möglich - anzupassen. Uns macht es unheimlich Spaß und schränkt nicht ein, im Gegenteil: es bereichert das Leben sehr.

  • Das hört sich alles sinnvoll und sehr vernünftig an, Schwabe12345 . Meine Möglichkeit hinsichtlich der Nachhaltigkeit sind begrenzter. Dennoch kann sicherlich jeder etwas tun. Wir wohnen in einer Mietwohnung und können uns aus diesem Grund keine Photovoltaik Anlage zulegen. Die einzige Möglichkeit wäre eine kleines "Balkonkraftwerk".


    Fahren muss ich mit dem Auto. Mein Arbeitgeber ist zwar "nur" knappe 22 Kilometer vom Wohnort entfernt, aber die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist eine Katastrophe. Zusätzlich muss ich beruflich viel fahren, da ich regelmäßige Betriebsbesuche bei meinen "Schäfchen" durchführen muss. Im privaten verzichte ich aber zum großen Teil auf das Auto. Wenn es geht, laufe ich zu Fuß, fahre mit dem Rad, mit meinen 50er-Roller oder auch schon mal mit Bus und Bahn.


    Um Kosten zu sparen, haben wir daheim die Heizung (um 2 Grad) runtergeregelt und nutzen für das Licht nur Energiesparlampen. Zusätzlich haben wir unseren alten Kühlschrank durch einen ersetzt, der eine deutliche bessere Energieklasse hat. Wir besitzen noch einen Kleingarten, sind also Laubenpieper und pflanzen einiges an Gemüse und Salat für den Eigenbedarf an. Dort nutzen wir auch möglichst viel Regenwasser. Auf lange Sicht gesehen, würde ich im Garten aber gerne die wenigen elektrischen Geräte (Kühlschrank, Radio, kleiner Fernseher ...) mit Solarstrom betreiben.


    Auch in der Bildungseinrichtung, in der ich arbeite, sind wir angehalten Strom zu sparen (Licht aus etc.). Auch dort ist die Heizung runtergeregelt, was bei einigen der Kolleg*innen manchmal nicht gut ankommt.

  • Ich glaube, dass jeder so seine Ecke hat wo er sparen kann und das auch tut.

    Extra sparen wegen der momentanen Energiepreise können wir nur an einigen, wenigen Stellen, denn wir versuchen schon immer die Nebenkosten möglichst niedrig zu halten.

    Früher habe ich immer so gegen 15 Uhr angefangen den Holzofen im Wohnzimmer anzuheizen und da die Heizkörper auf 13°Grad eingestellt waren war es auch bis zum Abend immer warm. Nun haben wir diese Heizkörper ganz aus und dafür fange ich früher an zu heizen.

    Bestimmte, inzwischen unbewohnte Räume im Haus werden nur auf "defrost" beheizt. Manche Zimmer- die ohne Türe - haben jetzt einen dicken Wärmedecke im Türrahmen. Ich muss dazu sagen, dass wir in einem alten Haus (Bj.1563) wohnen, da muss man gelegentlich mit viel Provisorien arbeiten. Die Außenisolierung ist aber super.

    Ansonsten:

    Mit dem Auto fahr ich lediglich alle 14 Tage zum Pflegeeinsatz. Einkaufen geh ich grundsätzlich und schon immer zu Fuß. Mit dem Bäcker (eine kleine Handbäckerei/Familienbetrieb), dem Metzger (eigene Schlachtung, kein Zukauf, Familienbetrieb) und dem Gemüsehändler bin ich per Du :-). ES ist der Vorteil einer Kleinstadt wenn man so etwas fußläufig erreicht.

    Das Urlaubsgeld wird seit Jahren in ein kleines Ferienhäuserl gesteckt... als Belohnung dafür dürfen wir dort jederzeit Wochenend-Urlaub machen :-).

    Das schont etwas die Umwelt und unsere Nerven.. allerdings nicht den Geldbeutel, denn, obwohl unbewohnt, braucht das Häuserl zwangsläufig (feuchte Wände) noch Strom. Wenn möglich wollen wir das kommendes Jahr ändern.

    Unsere Elektrogeräte sind alle relativ neu. Ich würde gerne noch über Nacht das Standby der Telefonanlage/Internet abschalten, aber man hat mir davon abgeraten.

    Ansonsten habe ich meine Kochtöpfe ausgetauscht. Aus Warmhaltetöpfen, die lange brauchen um warm zu werden wurden Emailletöpfe, die sehr schnell heiß werden und somit auch weniger Gas verbrauchen (und das Essen schneller anbrennen lassen ;-).

  • Meine Situation ist nicht einfach zu beschreiben und sicherlich außergewöhnlich.


    Zuerst zum Licht. Wir wohnen mit zwei Personen auf über 500 qm mit hunderten Glühbirnen und zusammen mit einigen tausend Watt. Der Austausch von den klassischen Glühbirnen auf LED schreitet sehr langsam voran. Zum einen waren die ersten LED-Lampen sehr grell und was das Licht betrifft nicht mit den Glühlampen vergleichbar. Jetzt ist es besser. Das neue „Warmlicht“ ist nicht schön aber akzeptabel. Zum anderen habe ich auch noch hunderte Glühbirnen auf Lager. Neues wie die Beleuchtung meiner Holz- und Metallwerkstatt oder die darüber befindliche Buchbinderei sind rein mit LED’s bestückt. In meiner Holz- und Metallwerkstatt gibt es auch noch etwas sehr effizientes. Das ist ein zentraler Hauptschalter. Wenn ich abends die Werkstatt zu und den Hauptschalter ausmache ist wirklich ALLES abgeschaltet. So etwas funktioniert aber nur wenn man auch alles neu verdrahtet.


    Im letzten Jahr hatten wir die Idee Photovoltaik zu installieren. Das hat aber nicht funktioniert. Denn den meisten Strom, den wir verbrauchen ist 400 V Kraftstrom. Die Regel- und Steuergeräte für Kraftstrom sind für Privathaushalte völlig unwirtschaftlich.


    Die Heizung ist zweigeteilt. Es gibt eine neue 30 KW Palletheizung die als Zentralheizung mit Heizkörpern in den einzelnen Räumen ausgelegt ist. Hier verbrauchen wir über 4t Pallets pro Jahr. Dazu kommen noch 4 neue Holzöfen die pro Jahr über 25 m³ Vollholz Buche und Eiche vernichten. Das klingt nach fürchterlich viel Brennmaterial und ist es auch. Aber bei uns unterliegt alles dem Denkmalschutz und das hat auch Vorteile. Im Wohnhaus (300 Jahre altes Fachwerk) zum Beispiel, gibt es 22 einfachverglaste Holzfenster ohne jegliche Dichtungen. Da muss man im Winter heizen und wie es früher üblich war Fensterläden schließen, Rollos herunterziehen und Decken vor die Fenster hängen. Soweit der Nachteil. Der Vorteil ist, dass wir keine Fenster zum Lüften öffnen müssen. Wir haben grundsätzlich ein perfektes Raumklima. Wir hatten uns für denkmalkonformes gesundes Wohnen entschieden. Den Wintergarten (etwa 80 qm Grundfläche und in der Mitte 10 m hoch) haben wir von vornherein als Kalthaus konzipiert. Die Pflanzen sind so ausgesucht, dass sie 4°C gut überstehen oder oben unter dem Glasdach als Topfpflanzen wachsen. Ich versuche unten im Wintergarten immer über 6°C zu bleiben. Jetzt liegen die reinen Holzkosten nur für den Wintergarten bei 700 Euro. Dazu kommen dann Kosten für den Transport der 5m langen Stämme und für die Verarbeitung bis zum fertigen Holzscheit. Ein wärmerer Wintergarten in der Größe ist unbezahlbar. Die Kosten steigen proportional zur gewünschten Temperatur.


    Auf ein Auto sind wir hier angewiesen. Das kleine Dorf ist ziemlich weit weg von jeder Zivilisation. Wer hier Fahrrad fahren will, muss geübt sein und das permanent (!) trainieren. So gab es eigentlich nur einen kleinen VW-UP. Der UP wurde an den Bergen zwar langsam aber er reichte aus. Im März kam ein Siebensitzer-Citroen dazu. Wir haben ukrainische Flüchtlinge mit Kindern hier. Das Auto ermöglicht alles Wichtige zu erreichen. In 9 Monaten sind schon über 30.000 km zusammengekommen. Mit dem Bus wäre das überhaupt nicht möglich. Es geht nur mit dem Auto.


    So könnte ich noch lange weiter schreiben. Aber ich denke der Rahmen in dem ich hier lebe ist klar.


    Viele Schwierigkeiten hängen sicherlich auf damit zusammen, das alles irgendwie gewachsen ist. Man lebt in einer Gesellschaft in der Konsum völlig normal und grundlegend ist. Wenn man den Verbrauch von Strom betrachtet ist es ein wenig wie eine Droge konsumieren. Alles hat heute Elektronik und wir verbrauchen fast unbemerkt mehr und mehr Energie. Hier noch ein Lämpchen, da noch ein Display, etwas elektronische Regelung dazu und vieles mehr. Irgendwann war ich die Batterienseuche so leid, dass ich alles auf Akkus und ein kleines ordentliches Ladegerät umgestellt habe. Fertig - keine Batterien mehr kaufen! Das war eine gute Entscheidung. Der kleine VW-UP hat doppelt soviel PS wie mein erstes Auto vor geschätzten hundert Jahren. Heute ein Auto mit 30 PS kaufen ist eine Herausforderung.


    Mal sehen wie es in Zukunft weiter geht.


    Klaus

  • Wie Druckweiterverarbeitung benötigt verhältnismäßig viel Strom - wie jede moderne Industriegesellschaft.


    Lampen tauschen ist nur Placebo im Vergleich zu Maschinen, Anlagen usw.


    Allein die HF an meinem Corona benötigt im Schnitt 10kW pro Stunde. Ohne Bänder, Maschine, Stapler usw.


    Alternative? Gibt es keine. Von Hand absetzen und am kommenden Tag beschneiden ist durch den Mindestlohn nicht bezahlbar.


    Da alle Unternehmen analoge Probleme haben, werden die erhöhten Kosten überwiegend akzeptiert - zumindest in unserem Segment.


    Sehr schade ist, dass auf die Versuche des Chefs, diesen Laden hier wieder etwas zum Laufen zu bringen so gut wie keine Meldungen mehr aus dem Industriebereich kommen. Ab und zu lese ich mir die vielen interessanten, fachlichen Beiträge aus den Jahren 2011 - 2016 durch. Wie hat das Forum damals gelebt! Ob die Protagonisten von damals alle die Branche verlassen haben?

  • Danke für eure Beiträge zum Thema. Ich denke ein Thema, dass auch abseits der Krise durchaus wichtig ist, wie viele von euch auch schon geschrieben haben. Jeden noch so kleinen Schritt in Richtung Energie sparen, halte ich für richtig. Auch das Tauschen der Lampen in großen Produktionshallen. Auch dann, wenn es nur der oft zitierte Tropfen auf dem heißen Stein ist.


    Sehr schade ist, dass auf die Versuche des Chefs, diesen Laden hier wieder etwas zum Laufen zu bringen so gut wie keine Meldungen mehr aus dem Industriebereich kommen. Ab und zu lese ich mir die vielen interessanten, fachlichen Beiträge aus den Jahren 2011 - 2016 durch. Wie hat das Forum damals gelebt! Ob die Protagonisten von damals alle die Branche verlassen haben?

    Ja, das ist wirklich schade. Allgemein ist es so, dass die Akzeptanz für das ein wenig eingestaubte Format des Diskussionsforums im Internet abnimmt. Diese Themen verlagern sich mehr und mehr in die sozialen Netzwerke. Gerade die jungen Menschen haben gefühlt wenig Lust auf so etwas und verbringen ihre Zeit mehr und mehr mit dem reinen Konsum von Medien (YouTube, Instagram, TikTok ...). Trotzdem geht es hier irgendwie weiter. Als besonders wichtig erachte ich deshalb, dass die (wenigen) aktiven User auch in diesen Zeiten so viel Content wie möglich produzieren. Auch Themen abseits des Fachlichen bringen etwas. Jedwede Aktivität steigert die Sichtbarkeit bei den Suchmaschinen usw. Ich bin guter Dinge, dass dann auch auf lange Sicht gesehen mehr und mehr alte User wieder kommen oder auch neue zu uns stoßen.

  • Nachtrag: solange es draußen über 0°Grad ist hat meine Werkstatt eine Raumtemperatur von 16°-18°Grad. Wenn längere Zeit Minusgrade herrschen wird's schon kälter im Raum und es fällt die Temperatur auch mal auf 8°Grad... da arbeite ich mich halt dann warm :-).

    Sehr vorbildlich :huh:

  • Den Beitrag von Dir, Doktor Flyer, kann und möchte ich unterstreichen. Mir ist ebenfalls aufgefallen, dass die jüngeren Mitmenschen (um die 20 bis 25 Jahre) mit Internetforen wenig anfangen können und sich eher passiv vom Netz berieseln lassen. Interessanterweise hatte ich kürzlich im Gespräch mit Vertretern dieser Generation festgestellt, dass Internetforen teilweise nicht Mal ein Begriff sind.

    Dies deckt sich natürlich auch mit den generellen Verhaltensweisen, die der jungen Generation zugeschrieben werden.


    Ich persönlich bin mehr als froh über dieses Forum, da ich nur so den Zugang zum Buchbinden ausbauen konnte. Ich bin von Berufswegen nicht im Buchbindergeschäft zu Hause. Nur mit Büchern und YouTube wäre ich vermutlich nicht dort, wo ich heute beim Buchbinden gelandet bin - zumal ich nur sehr selten zum Binden komme und somit wenig Routine ausbilde.

    Daher an dieser Stelle mein großer Dank an alle bereits erhaltenen Antworten und die noch kommenden eurerseits! ;)

  • Danke für das Lob, Schwabe12345. Das geht natürlich runter wie Öl.


    Die Entwicklung ist in meinen Augen als durchaus schwierig zu betrachten. Auch aufgrund der rückläufigen Aktivität hier haben wir haben in der Vergangenheit immer mal wieder versucht, auch gerade die jungen Leute hier mehr ins Boot zu holen. Unter anderem mit der Integration des Chat-Plugins und der Timeline. Ich denke, hier bei uns im Forum ist schon einiges möglich. Auch aus diesem Grund freue ich mich auch über die Themen abseits des fachlichen.


    Ich bin der Meinung, dass man mit einem reinen Fachforum, als das wir durchaus angesehen werden sollten, kaum jemand aus dem Altersbereich, wie du ihn genannt hast, gewinnen können. Aber auch die älteren Fachleute haben weniger Lust, sich abseits des stressigen Arbeitsalltags und den anderen Sorgen, die uns Menschen aktuell so umtreibt, mit einer zeitaufwendigen Fachdiskussion zu beschäftigen. Mir macht das Spaß, auch einigen anderen. Aber eben wenigen. Ich glaube, wir alle sollten das Ganze lockerer sehen und den Themen abseits der schönen, spannenden, interessanten, inspirierenden ... Buchbinderei hier mehr Raum geben.


    Wer das Ganze hier aufmerksam verfolgt, der wird bemerkt haben, dass ich versuche auch einigen Firmen mehr Raum zu geben, um sich zu präsentieren (Kommerz pur …:huh:) aktuell auch dort noch mit zaghaftem Interesse.


    Die eingeschworene Gemeinde der Buchbinder*innen, Medientechnologen*innen und deren Geschäftspartner*innen (Zulieferer, Maschinenhersteller, Techniker usw.) schrumpft bekanntermaßen immer mehr. Umso wichtiger erscheint es uns als Anbieter des größten deutschsprachigen Forums rund um das Themengebiet der Buchbinderei ein engeres Zusammenrücken dieser Gemeinschaft.

    Ich bin dennoch (oder gerade deshalb) guter Dinge, dass wir hier bald wieder mehr Aktivität haben werden.

  • "Ich bin der Meinung, dass man mit einem reinen Fachforum, als das wir durchaus angesehen werden sollten, kaum jemand aus dem Altersbereich, wie du ihn genannt hast, gewinnen können. Aber auch die älteren Fachleute haben weniger Lust, sich abseits des stressigen Arbeitsalltags und den anderen Sorgen, die uns Menschen aktuell so umtreibt, mit einer zeitaufwendigen Fachdiskussion zu beschäftigen."


    Einspruch.


    Ich verweise auf das ähnlich aufgebaute Forum "offsetdrucker.net".


    Etwas zeitiger gegründet, aber nicht viel. Vor allen Dingen ist die Klientel (Drucker und Buchbinder) absolut vergleichbar.


    Offsetdrucker.net funktioniert auch heute. So wie der Buchbinderclub bis ca. 2016.


    Aus meiner Sicht ist es bequem, aber zu einfach, den geänderten Medienkonsum, als Hauptgrund ins Feld zu führen.

  • Dennoch hinkt der Vergleich ein bisschen. Offsetdrucker.net hat fast die 8-fache Menge an registrierten Usern. Wenn wir hier eine ähnliche Anzahl an Usern hätten, wäre hier auch mehr los. Weitergehend wissen wir nichts über den Altersdurchschnitt der User dort. Wenn ich ehrlich bin, widerstrebt es mir auch über andere Seiten an dieser Stelle zu reden bzw. schreiben.


    Lasst uns lieber wieder zum eigentlichen Thema zurückkehren ... "Sparen, sparen, sparen"

  • Wie wäre es denn - vielleicht habt ihr das sogar Mal angedacht - eine Zeit zu empfehlen, wann im Chat sich der Stammtisch trifft? Ich würde gerne zu einem festen Stammtisch kommen.


    Bisher hab ich es ab und an Mal im Chat versucht, war aber stets allein.

    Das war irgendwann tatsächlich Thema. Ich muss mal danach suchen. Dennoch finde ich die Idee gut.

  • "Wenn wir hier eine ähnliche Anzahl an Usern hätten, wäre hier auch mehr los"


    Das ist klar. Mir ging es aber nicht unbedingt um die Quantität der Beiträge. Leider (aus meiner Sicht) gibt es kaum noch Beiträge zur industriellen Buchbinderei. Die entsprechenden User "Bubi"; "tocout"; "Knittermaik"; "Leimbaer"; Pur-Schnüffler"; "Die Falzmaschine"; "spritni biers" hatten alle um die 100 Beiträge und sind nach mehreren Jahren Mitgliedschaft einfach so verschwunden.


    Eine Königslösung, entsprechende Leute wieder zu gewinnen fällt mir allerdings auch nicht ein.

  • Das ist klar. Mir ging es aber nicht unbedingt um die Quantität der Beiträge. Leider (aus meiner Sicht) gibt es kaum noch Beiträge zur industriellen Buchbinderei. Die entsprechenden User "Bubi"; "tocout"; "Knittermaik"; "Leimbaer"; Pur-Schnüffler"; "Die Falzmaschine"; "spritni biers" hatten alle um die 100 Beiträge und sind nach mehreren Jahren Mitgliedschaft einfach so verschwunden.


    Ja, da hast du natürlich recht. Knittermaik war ja auch bei uns im Moderatorenteam und hatte sich aus zeitlichen Gründen hier zurückgezogen. Was mit den anderen passiert ist, kann ich nicht rekonstruieren.